Home

Der Anfang ...

Fensterblicke

1. Fensterblick von Götzis nach Süden zu den Liechtensteiner Bergen an einem klirrend kalten Januar Tag 2013.

Vor acht Jahren erwachte meine Fensterblicke-Idee an einem wunderschönen winterlichen Sonntagmorgen. Nach dem Aufstehen blickte ich durch mein Fenster auf die verschneiten Bergspitzen in Richtung Süden zu den "Drei Schwestern" (2.053 m. H.) an der Grenze zu Liechtenstein. Mein Blick blieb hängen an den ersten Sonnenstrahlen auf den Bergspitzen, die den Schnee glitzern ließen.


Meine ganz persönliche Geschichte im Rollstuhl erinnerte mich daran, dass ich Berge heute nur mit Gondelbahnen erreichen kann. Naja, ich war noch nie eine begeisterte Berglerin. Meine panische Höhenangst hielt mich logischerweise davon ab. Wer möchte schon jemand dabei haben, der auf dem letzten Grat vor dem Gipfel in Tränen ausbricht? So geschehen auf einer Klassen-Wanderung auf die Schesaplana (2.965 m. H.) vor mehr als 25 Jahren.Meine ganz persönliche Geschichte im Rollstuhl erinnerte mich daran, dass ich Berge heute nur mit Gondelbahnen erreichen kann. 

Fensterblicke 2022

Werfen Sie einen Blick in den neuen Kalender - einfach nach unten scrollen.

Ein wunderbares Beispiel finde ich die Aufnahme aus dem Schloss Duino in Italien.

Dieser Fensterblick führt uns zu Rainer Maria Rilke ... hier mehr.

Möchten Sie gerne teilnehmen an meinem Fensterblicke-Kalender? Ich freue mich sehr über individuelle Fensterblicke.

Wenn Sie mir Ihr Bild zur Verfügung stellen möchten, senden Sie es an: fensterblicke@fensterblicke.at

Naja, ich war noch nie eine begeisterte Berglerin. Meine panische Höhenangst hielt mich logischerweise davon ab. Wer möchte schon jemand dabei haben, der auf dem letzten Grat vor dem Gipfel in Tränen ausbricht? So geschehen auf einer Klassen-Wanderung auf die Schesaplana (2.965 m. H.) vor mehr als 25 Jahren.

Alle meine  Klassenkameraden wanderten ums Gipfelkreuz herum, freuten sich über das Erreichte und den spektakülären Ausblick bis zum Bodensee. (Luftlinie ca. 55 km nördlich). Ich saß nur auf dem Boden, blickte auch nur vor mich hin und aß mein Brötchen.


Jetzt erfeue ich mich umsomehr an schönen Fensterblicken, die ich zugeschickt bekomme. In aller Ruhe und auf sicherem Boden betrachte ich Berge, Landschaften und stelle mir den dazugehörenden Raum vor.

Fensterblicke sind für mich immer auch Augenblicke. Augenblicke die im Herzen bleiben. Ein Moment des Innehaltens ein Moment Achtsamkeit im Alltag. Wie wenn die Sommersonne im Bodenee versinkt, dieses wunderbare warme Licht in all seinen gelb, orange und rot Tönen. Menschen werden stiller, fast andächtig. Es liegt so eine friedliche Atmosphäre in der Luft. 


Jedes Jahr ensteht in einer sehr kleinen Auflage ein Kalender. Einige der schönsten Fensterblicke sind auf Leinwand verewigt. Aktuell sind diese im Schaufenster beim ehemaligen Reformhaus (neben dem Modehaus Kräutler) in Götzis zu besichtigen.

Hier die bisherigen Radio- und  Fernsehbeiträge zum nachhören.

Hier eine erste kleine Auswahl!

Herzlichen Dank an alle Zusender! 

Trotz Corona-Pandemie konnte ich meinen neuen Kalender für 2021 herstellen, mit 36 neuen Fensterblicken, inklusive Hintergrundinformationen. Ich habe schon begonnen mit der Gestaltung. Wie jedes Jahr sitze ich mit Freude zahllose Stunden vor dem Computer und feile an Details, lerne mein Design-Programm besser kennen und wähle die stimmigsten Ausschnitte.


Darüber freue ich mich sehr und es gibt auch eine Überarbeitung meines Layouts, um den Wünschen meiner Freunde und Fans nachzukommen.


Danke an alle, die mich in Gedanken mitreisen lassen und mir ihre Bilder zur Verfügung stellen. Immer, wenn ich selbst eine Reise antrete, denke ich schon vorher darüber nach, aus welchem Gebäude ein interessanter und spannender Fensterblick aufgenommen werden kann. Mit Rollstuhl besuche ich gerne Cafés in luftiger Höhe oder Museen.

_______________________________________________


Im Sommer 2019 verbrachte ich ein paar Tage in Berlin, einer Stadt, die ich das Erste mal 1997 bereiste und sofort ins Herz schloss. Ich reiste mit meiner Tochter und natürlich wollte ich mit ihr in die Reichtagskuppel: der Blick ist förmlich prädestiniert für Fensterblicke. 

Links im Bild sehen Sie einen Fensterblick in Richtung Check Point Charlie mit einem Fesselballon im Bild. Das ganze hatte  noch ein Nachspiel:  ich wollte unbedingt damit fliegen und meine Tochter sagte, dass sie mich begleiten würde.

Gesagt, getan. Wir fuhren am nächsten Tag mit dem Bus zum Fesselballon. Mit Hilfe konnte ich mit Rollstuhl und einer Extra-Rampe reingefahren werden. Toll, ich war begeistert!


Die Seilwinde wurde gelockert und der Ballon stieg etwa 150 Meter in die Höhe. Bei strahlendem Sonnenschein hatten wir, nein eigentlich nur ich, einen grandiosen Blick über Berlin.


Schon beim Aufsteigen  klagte meine Tochter, dass sie fürchterliche Höhenangst habe. Sie wagte auch nur einen kurzen Blick über den Gondelrand. In meiner Erinnerung kauerte sie die ganze Zeit vor mir auf dem Boden. Dass sie trotzdem mit mir in luftige Höhe aufstieg, rechne ich ihr hoch an!


Ich habe zwar auch immer ein mulmiges Gefühl in der Höhe, aber in der Gondel und  mit dem Vertrauen darauf, dass das Stahlseil nicht genau in dem Moment brechen würde, war es für mich ein Genuss.

Eine neue Aufgabe tritt in mein Leben: Moderation bei Radio Zürich Nord

Einer meiner lang ersehnten Träume wird wahr: im Radio Zürich Nord darf ich am 1. November die Sendung von 20 bis 22 Uhr gestalten. Ein grenzübergreifendes Engagement mit schöner Musik und Gedanken aus meinem Leben. Danke an Eugen, André und Hanspeter, die mir ihr Vertrauen entgegen bringen.